3# Folge: Mit Andrej Ammann: Psychische Stärke trotz Stolpersteinen

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit dem Schweizer Spitzensportler André Armann offen über mentale Gesundheit und die Herausforderungen, die Legasthenie im Alltag und vor allem im Sport mit sich bringt. Wir teilen unsere persönlichen Erfahrungen, wie Selbstzweifel und gesellschaftliche Erwartungen unsere Psyche geprägt haben – und wie wir gelernt haben, daraus Resilienz und innere Stärke zu entwickeln. Gemeinsam diskutieren wir Wege, psychisch gesund zu bleiben, den eigenen Weg zu finden und trotz Rückschlägen an sich zu glauben. Für alle, die mit ähnlichen Hürden kämpfen, zeigen wir, warum ein stabiles Umfeld und das Fokussieren auf eigene Stärken entscheidend sind. Lass dich inspirieren und entdecke, wie auch du deinen persönlichen Umgang mit Herausforderungen finden kannst.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo André.

00:00:00: Glas!

00:00:01: Herzlich willkommen bei unserer nächsten Folge zum Thema mentale Gesundheit, hier im Unterlegers-in-the-Coaching Podcast.

00:00:08: Ich habe wieder unseren bekannten Schweizer Spitzensportler Andre Armann zu diesem Podcast gewinnen können und wir werden uns über das Thema mentaler Gesundheit austauschen was wir als Betroffene für Erfahrungen damit gesammelt haben wie wir die Schwierigkeiten können, vielleicht angehen oder bewältigen lernen.

00:00:27: Wie wir vielleicht gesund psychisch gesund bleiben oder wieder gesund psychische gesund werden.

00:00:31: Darüber wird es in dieser Podcastfolge gehen.

00:00:34: Herzlich willkommen!

00:00:36: Ich

00:00:36: habe mir meine erste Frage so einfach ausgedacht.

00:00:40: da werden wir uns über das Thema psychische Gesundheit und Negationie austauschen.

00:00:46: Da hab ich gleich mal die erste Frage für den André Wie hat sich deine Legasthenie aus die psychische Gesundheit ausgewirkt, insbesondere in stressigen Phasen deiner Keitenjahre als Spitzensportler?

00:00:57: Also das Kind hatte es mich sehr stark getroffen.

00:01:00: Das muss ich sagen.

00:01:02: Als Spitzesportler war es dann vermutlich schon was für ein Vorteil von mir.

00:01:06: Ich hatte mein Leben lang so viele Stolpersteine und im Sport hat man das auch.

00:01:13: Man hat Niederlagen usw.

00:01:15: Und ich glaube dass mich das in der Kindheit diese vielen Dichtdaten, die wir hatten und alles.

00:01:22: Was stolz bestanden war, das hat mich härter gemacht.

00:01:25: Das hat mir ganz bestimmt geholfen nachher in meiner Sportart im modernen Fünfkampf.

00:01:31: Wir gingen da was anderes.

00:01:32: Ich habe dann erst im Laufe der Zeit, wo ich dann immer Erwachsenalter begriffen habe oder auch von anderen Fachleuten darauf hingewiesen wurde dass sie gegenseitiger bin.

00:01:42: Dann erst im Lauf des meines Bewältigungsprozesses hab dass ich eben dann konnte, darüber konnte, ob psychisch gesund wieder dran gesunden.

00:01:52: Das war für mich nicht so glücklich aber wie ihr alles seht und wie mich der andere kennt, bin ich heute sehr stabil und auch psychisch gesund.

00:02:03: natürlich hat man immer wieder auch im Alltag immer wieder auf seine Tiefs.

00:02:08: das gehört zum völlig normalen Leben dazu.

00:02:11: aber für uns als Erwachsene wir sind ja Manchmal dann besonders eher gefährdet.

00:02:17: Das sagen auch Studien, dass so rund fünfzig- sechzig Prozent vielleicht doch dann eben erwachsen alter psychische Probleme daraus entwickeln können und manchmal findet man eben da auch den Ausgang und entwickelt sich ganz gut oder hat vielleicht auch manchmal gar nicht so ein gutes Umfeld was einen da Unterstützung verbracht ist.

00:02:37: Und jetzt, wie bist du denn dann als Betroffener auch mit deinen Selbstzweifeln umgegangen?

00:02:42: Ich glaube das Selbstzwaifel gar nicht der schlechteste ist.

00:02:46: Also wenn jemand keine Selbstzweihe hat, kann er Präsidenten der Vereinigten Staaten werden.

00:02:52: Der hat bestimmt keinen Selbstzwiefel.

00:02:54: Ob das die richtige Lösung ist, ist vermutlich die andere Frage.

00:02:59: aber ich bin überzeugt dass man sich mehr Mühe gibt und vielleicht überlegt selbst dieses Interview jetzt hier mit dir, habe ich gedacht.

00:03:09: Ja ist das kann nicht jemand was weitergeben?

00:03:12: und was kann ich weiter geben?

00:03:14: Man macht sich Gedanken wenn ich arrogant herhinsetze und sage Ich habe keine Zweifel weil ich der absolut beste Binde es gibt dann hat man bereits verloren.

00:03:23: Aber es gibt ja auch irgendwas ungesundes Selbstzweifeln die man manchmal vielleicht vom älteren Haus oder in der Schule vermittelt bekommt.

00:03:30: Die können natürlich dann auch jedenfalls etwas extra erst recht, dann auch die psychische Gesundheit ja auch beeinträchtigen.

00:03:38: Das ist ein schmaler Grad!

00:03:40: Das würde das vielleicht für mich jedenfalls für mich als eine gesunde Demut, dass kann ich ja selber als Christi auch sagen, dass ich weit auch demütig bin gegenüber meinen Fähigkeiten und dass sich dann vielleicht sage, dann darf ich natürlich auch im gesunden Maße auch manchmal Zweifel haben, damit ich mich nicht überhöhe über andere Dinge und andere Leute.

00:04:07: Das ist dann schon gesund, aber man kann ja von den Eltern so niedriger gedrückt werden und sagen du bist einfach zu dumm.

00:04:14: Einfach lesen und schreiben.

00:04:16: Daraus können auch Selbstzweifel und ungesunder Umgang sich daraus entstehen und entwickeln.

00:04:22: Das war eigentlich das Ziel meiner Frage.

00:04:24: Und das sollte

00:04:25: man... Das ist bestimmt der Fall!

00:04:27: Wenn die Eltern machen, ist es natürlich sehr, sehr... sehr, sehr traurig.

00:04:31: Meine Eltern hatten auch das Gefühl was wird aus ihm werden?

00:04:35: Was viel mehr ist in der Schule, was vermutlich auf die Psyche leckt ist ist die Mitschüler, wenn man ein Diktat zurückbekommt und achtundzwanzig Fehler hat.

00:04:44: Das hat fast weniger Wörter als achtund zwanzig in diesem Diktator gehabt.

00:04:47: Dann wird man natürlich knadenlos ausgelacht.

00:04:50: Aber im Nachhinein muss ich sagen, man kann es den Mitschülern nicht übel nehmen weil sie haben das nicht verstanden.

00:04:57: Und das ist ja heutzutage glaube ein bisschen besser geworden.

00:05:00: dann kläuten wir dir welche die Legerstände sichtbar machen und für solche Sachen kämpfen, dass man das nicht mehr so bewertet.

00:05:09: Und ich glaube darum ist es extrem wertvoll was du machst.

00:05:12: Danke gerne!

00:05:13: Ist mir auch ein Herzensanliegen, dass wir einfach offener mit dem Thema umgehen.

00:05:18: und drum muss man viel öfter mit dem thema psychische Gesundheit umgehen?

00:05:22: Die unsere Gesellschaft ist ja allgemein auch offener geworden, weil man auch häufiger zu Psychologen oder Psychiater geht wenn man psychische Probleme hat.

00:05:30: aber trotzdem kann Im Alltag natürlich auch besser ganz praktisch lernen mit dem Selbstzweifeln als legersinniger umzugehen.

00:05:39: Wie hast du denn gelernt, mit diesen Selbstzweihe umzugeben?

00:05:42: Da gibt es ja bestimmt irgendwie Strategien.

00:05:44: Als Kind natürlich wie viele gelitten darunter?

00:05:48: aber nachher halt mich einfach auf das konzentriert was ich besser kann und das war in der Schule.

00:05:54: halt dann der Schul-Sport oder das Singen oder nicht sich verkrampfen Im Prinzip kleinen Teil.

00:06:02: Sprache ist ein kleiner Teil in deinem Leben.

00:06:06: Und nachher später im Berufsleib leben vielleicht sogar gar keinen Teil mehr davon und sich wirklich auf die Stärken zu konzentrieren, dort stärker zu werden an den Schwächen ein bisschen zu arbeiten aber trotzdem das nicht zu ernstzunehmen.

00:06:21: Das ist vor viele schwierig glaube ich, dass nichts zu ernst zu nehmen.

00:06:24: Aber aus der Ferne betrachtet von hier hätte ich es noch viel weniger ernst nehmen sollen.

00:06:30: Dann hätte ich sicherlich viel Energie gespart früher.

00:06:34: Ich

00:06:34: bin jedenfalls von meiner Seite her, bin ich froh, dass sich meine Kraft und Energie da in das Thema investiert haben und habe einfach daran gearbeitet die Schwierigkeiten zu bewältigen.

00:06:44: Das war natürlich eine größere Kraftanstrengung wie im Vergleich zur anderen, die da gar keine Schwierigkeit haben Und ich kam dann auch an meine Belastungsgrenzen.

00:06:54: aber ich muss dem lernen.

00:06:55: wenn ich jetzt wirklich übertreibe muss ich dann eben auch mit den Konsequenzen lernen, dass sich einfach mich ausgepowert und schlapp fühle.

00:07:04: Wenn ich dann mit dem Arbeiten das völlig übertreibe oder einfach meinen Eltern da vielleicht nie vergeben kann weil die mich so erniedrigt haben.

00:07:15: Das spielt ja manchmal in diesen Situationen eine wesentliche Wechselwirkung.

00:07:19: oder was man vorher erlebt hat.

00:07:21: Das kann ihn ja auch ganz schön anträgern.

00:07:24: Erlebt man dann erst im Rückblick, dann im älter werdenden Erwachsenalter Warum man dann in diese Situation auch kommt?

00:07:33: Warum man vielleicht für depressive Phasen oder Ängste anfälliger ist.

00:07:39: Ich glaube nicht, dass es automatisch die Legastinie ist sondern wir sind wahrscheinlich dafür etwas empfänglicher.

00:07:44: Vermutlich

00:07:45: entweder die eine Richtung oder die andere Richtung.

00:07:48: Der Andere sagt dann wirklich hätte das Tangier mich jetzt weniger weil ich habe früher mehr Mühe gehabt und ich habe doch da wächst du.

00:07:59: Also wenn du Stolpersteine hast, aber wenn jemand schon angeschlagen ist und dann geht das gleich im Weg weiter.

00:08:05: Dann kann ich mir das durchaus vorstellen dass es extrem schwierig ist.

00:08:09: Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich es halt alles positiv sehe also möglichst positiv sehe.

00:08:16: Das verändert das Leben schon ein bisschen weil ich sage immer das Leben ist zu kurz um du jammern oder du musst selber dich aus dem Dreck holen.

00:08:24: entweder mach ich weiter im Fehler und dann lerne ich auch nichts dazu oder ich lerne ein bisschen was dazu mache weniger Fehler und komme so raus.

00:08:34: Jeder muss seinen Weg selber finden.

00:08:36: Und was hast du da für Strategien entwickelt, um teils stabil zu bleiben?

00:08:40: Das

00:08:40: positive zu sehen?

00:08:41: also es gibt kein Leben das in Prinzip völlig ohne stolper Steine geht ist egal.

00:08:47: jetzt bin ich ja bereits wie soll ich sagen Frührendler aber auch hier Der Tag ist abauf oder irgendwas.

00:08:56: Es gibt nie ein Leben das keine Sorgen hat, dass man macht.

00:08:59: die Sorgen werden vielleicht ein bisschen kleiner aber es gibt immer Stolpersteine überall und die muss man in jeder Lebenslage.

00:09:07: später wird es dann irgendwie vielleicht eine künstliches Hüftgelenk sein oder irgendetwas wo man bewältigen muss.

00:09:15: es gibt keine gerade Linie.

00:09:16: jeder hat Stolperssteine wenn manche vielleicht leichtfüßiger durchs Leben gehen, aber jeder hat diese Stolpersteine.

00:09:23: Und wir Legasthenika haben das von der ersten Sekunde in der Schule gelernt und ich bin überzeugt dass wir davon später profitieren.

00:09:30: Also könnte man dann erst recht aus dieser ganzen Visiere die man da erlebt hat gerade eher vielleicht auch mentale oder psychische Stärken daraus entwickeln, dass man da gerade erst recht resilient wird Irgendwas so, damit ich das jedenfalls auf meine eigene Geschichte übertragen, dass sich da heute erst recht dann mit vielen Widerständen kann.

00:09:51: Viel besser umgehen und ich habe da super mit Leben gelernt auch in stressigen und herausfordernden Phasen weil ich eben sowieso schon aufgrund des Rückblicks meiner Biografie schon ganz viel überstehen und erleben musste.

00:10:04: Deswegen gehe ich da heute viele Relaxer in vielen Situationen.

00:10:07: Ich teile natürlich nie genau wie du es gerade gesagt hat Man wird immer irgendwie stolper Steine unter Herausforderung im Leben haben.

00:10:14: Es mögen zwar irgendwelche Mentalcoaches sagen, dass das alles bewältigt überwindbar wäre... Das ist eine Lüge!

00:10:23: Also das Leben ist dazu da um mit Mauern oder Hindernissen zurechtzukommen.

00:10:29: Man muss im Plus einfach den Fokus haben.

00:10:33: Dass man einfach sieht auch dann wieder auf seinen Vorvertrauen seine Vorgaben.

00:10:38: Vorerlebnisse vertraut, wenn man da bestimmte Dinge schon bewältigt hat.

00:10:43: Dass man dann doch wieder kann genau.

00:10:48: Und ich kann für mich als gestern mit meinem Gott kann nicht über Mauern springen.

00:10:52: das hat mir auch immer sehr viel geholfen dass sich da auch meine Kraft und Freude und so einen Halt entdeckt habe.

00:10:59: aber das muss ja jeder selber wissen wo er seinen Halt findet.

00:11:03: Das ist für mich jedenfalls immer sehr wichtig gewesen.

00:11:07: Da ist ja jeder selber gefordert, wo er seinen Halt in dem findet.

00:11:11: Das finde ich ein wichtiger Punkt.

00:11:12: also es ist wenn du den Trainingsplan eines Weltmeisters nimmst und ich trainiere genau nach dem Trainings Plan von diesem Weltmeister werde nie Weltmeester werden weil der hat seinen eigenen Weg gemacht mit dem aber richtig kann auf diesen Weltmeist hören um kann sagen das was der Weltmeiser gemacht hat das probiere ich auch mal aus vielleicht kommt das für mich dann gut das Beste, was er mir so gibt, nämlich für mich.

00:11:40: Und dann geht genau meinen Weg und vielleicht werde ich auch Weltmeister.

00:11:44: aber man kann unmöglich den Lars Lehmann kopieren und sagen, dann funktioniert es!

00:11:49: Aber man kann die wichtigen Tipps, die du gibst, einen Teil umsetzen oder wieder wegwerfen.

00:11:57: Natürlich!

00:11:58: Jeder muss sich das rausholen und das ist im Sport ganz genau gleich.

00:12:01: Ich habe auf jeden absolut jeden Idioten gehört im Sport.

00:12:06: Was hat er gesagt?

00:12:07: Wenn etwas gut gewesen ist, habe ich es für mich behalten.

00:12:10: Wenn es irgendein Blödsinn war, hab' ich's ausprobiert aber nachher wieder weggeworfen und so kann man Stück für Stück sein Musik selber zusammensetzen und kann erfolgreich werden.

00:12:19: Aber jemand zu kopieren, News Symbol zu kopiere seinen Trainingsplan wäre unmöglich.

00:12:26: Das Welt

00:12:27: ist ja auch besonders wichtig für die eigene Intentität dass man sich zu dem entwickelt der man noch selber isst

00:12:35: Ganz genau.

00:12:36: Sonst

00:12:36: ist man ja nur ein Roboter oder ein Mensch, der sich immer wegdruckt und bürgt.

00:12:43: Das macht da keinen mündigen Menschen aus.

00:12:46: Und ich sehe das Leben eigentlich auch wie einen Wegkampf.

00:12:50: Man versucht die beste Leistung zu bringen.

00:12:52: vielleicht ein bisschen mehr Spaß im Leben als im Weltkampf aber trotzdem es ist.

00:12:56: es ist ein dauerndes Lernen Aber für mich immer das wichtigste.

00:13:01: Ich wollte auch immer der Beste sein Auch wenn ich wusste, ich werde nie Fünfkampf-Weltmeister, weil mir das Talent doch gefehlt hat.

00:13:10: Ich kann vielleicht mal in die vordere Hälfte an einer Weltmeisterschaft, wenn es ganz gut gegangen ist... Aber trotzdem, wenn ich an die Weltmeister schlaf gefahren bin, wollte ich Weltmeester werden, obwohl es utopisch war!

00:13:21: Aber das Beste rauszuholen aus dem man kann, dann kann man genau gleich stolz drauf sein am Abend wie wenn man nachher Weltmeist wird.

00:13:29: Natürlich natürlich aber man muss ja erst einmal vorher auch solche guten, positiven Erfahrungen gesammelt haben.

00:13:35: Das ist wichtig und das haben in manche Betroffenen jeweils eben nicht die Unterstützung erhalten haben und deswegen denke ich dass sie dann eine gewisse Basis für mentale und psychische Anfälligkeiten da im Gelegt worden sind.

00:13:50: Ist so jedenfalls mein Eindruck den ich da häufig so beobachte.

00:13:55: Und stabiler das Elternhaus ist es so günstiger werden sich auch die betroffenen mitentwickeln können.

00:14:01: Das ist kein Allheilmittel, eine stabile Familie.

00:14:04: aber trotzdem ist es schon in einer gewissen Basis dass sich eben die Betroffenen gut entwickeln und wenn sie immer viel Liebe und Anerkennung und Halt erfahren werden Sie natürlich auch dann zu stabilen Persönlichkeiten entwickeln können.

00:14:22: das ist ja nicht bei allen gegeben Und deswegen ist das ja

00:14:26: extrem viel Glück.

00:14:28: Ich hatte da extrem viel Glück damit Eltern, Geschwister alle in die gleiche Richtung.

00:14:33: Und das ist schon ein großer Vorteil.

00:14:35: Das siehst du mal wie wir uns unterscheiden?

00:14:38: Ich halte das in meiner Kindheit nicht und da braucht es natürlich viel Biografiearbeit, externe Unterstützung um dass ich das einfach wieder lerne dann einfach in meinen Fähigkeiten zu vertrauen.

00:14:53: Da muss man erstmal erfahren und das ist wichtig einen wichtigen Punkt gerade in der psychischen Gesundheit bei den Betroffenen aus.

00:15:04: Wenn sie dann wirklich ein gutes soziales Umfeld haben, da eingebettet sind und bei einem guten Job haben und auch Leute diese einfach wertschätzen können die sich dann wieder stabilisieren.

00:15:13: Dann braucht man natürlich vielleicht ein interessantes Hobby noch dazu wo man da auch seine Erfolge feiern kann.

00:15:20: Heute ist es mein Job meine Profession als Legasthenie-Experte.

00:15:23: das ist heute mein Herzensthema was ich in die Welt trage und du bist irgendwie dann der Sportmaulin geworden.

00:15:31: Das sind zwei tolle Beispiele für alle anderen Betroffenen.

00:15:35: Ich kenne ja noch ganz andere Beispielen, die das auch so geht.

00:15:38: Du wirst bestimmt nicht jetzt diesen Job, wenn du dieses Umfeld gehabt hast umso besser ist es dass du in diesem Job jetzt bist weil du anderen dieses Umwelt vielleicht verbessern kannst, Eltern dir auch helfen kannst dass ihre Kinder keine Deppen sind, sondern halt einfach diese Schwierigkeit haben.

00:15:58: Was halt total immer noch leider der Fall ist.

00:16:01: Aber ich sage mir immer – das ist vermutlich ein ganz wichtiger Punkt, wenn ich mit intelligenten Menschen spreche und die merken, dass ich eine Kastinie habe oder einen Schreibfehler.

00:16:11: Die können differenzieren sagen hey, er hat diese Schwecke!

00:16:15: Er hat von dem was so macht ist dafür in die andere Richtung sensationell.

00:16:20: Und vielleicht können wir uns Legas Denigrennbach sagen, die, die es nicht sehen, sind einfach zu wenig intelligent um das zu sehen.

00:16:28: Ja, schneide These!

00:16:32: Wenn jemand dich im Job hat... Sie nehmen jetzt mein Bruder als Beispiel und der hätte mich ins Büro gesetzt.

00:16:38: Mein Bruder Wusste über alle anderen Fähigkeiten, die ich hatte.

00:16:43: Er wusste das, dass sich Gold wert bin wenn er auf Kundenlos gelassen werde.

00:16:47: und er hat mich nicht ins Büro gesetzt und Briefe schreiben lassen sondern mich doch eingesetzt.

00:16:52: Und das ist dann doch eine gewisse Intelligenz oder ein Intelligenz von meinem Bruder gewesen die Leute dort einzuteilen wo es ist.

00:17:00: Wenn jemand das nicht hat und der Quillard Lars Lehmann muss jetzt unbedingt deutsche Unterrichten.

00:17:07: als Beispiel Ich bin in der Schule

00:17:12: vielleicht.

00:17:14: Heute?

00:17:15: Ja, ehrlich gesagt ich mich noch überhaupt nicht!

00:17:22: Da hast du ja noch Wachstumspotenzial.

00:17:23: Ja,

00:17:26: das stimmt.

00:17:28: Aber ich konzentriere mich lieber auf andere Sachen jetzt.

00:17:31: Ich habe einfach auch mal von einer guten alten Bekannte gesagt Du musst das machen was eigentlich deine Schwäche ist Dann wirst du gut.

00:17:39: Das ist ein guter Tipp, aber das ist der harte Weg natürlich!

00:17:42: Ich habe einen harten

00:17:43: Weg gegangen?

00:17:44: Genau, genau!

00:17:44: Wie ich mein Leben lang immer den Wein fachere, aber trotzdem

00:17:49: bin

00:17:51: ich dem Problem nie aus dem Weg gegangen.

00:17:54: Ja...ich kenne ja eine ganze Reihe sehr begabte Ingenieure die es können super technische Gerätschaften zusammenbauen, aber umschiffen meistens so dass Lesen und Schreiben möglich sind.

00:18:08: Sie können was super konstruieren, aufzeichnen oder irgendwas.

00:18:12: Aber das alles andere, was Schreibkram ist von uns ermöglichst vermeiden.

00:18:17: Aber ich habe das mit den sehr erfolgreichen Tischlermeister erlebt.

00:18:21: Der hatte eine Top-Tischlerwerkstatt am Laufen.

00:18:26: Die waren da sehr renommiert in einer gewissen Region.

00:18:29: Er hatte aber immer dann die Frau gehabt, die ihm das Lesen und Schreiben abgenommen hat.

00:18:35: Aber auch immer wurde die Frau krank war es natürlich das Problem, dass er selber musste irgendwie zur Rande kommen.

00:18:43: Das ist eben dann manchmal die Herausforderung wenn man die Schwierigkeiten nur zu einem Minimum hat bewältigt.

00:18:50: Das is eine krasse Geschichte.

00:18:52: momentan auch innerfamilieaer bei meinem Vater der hat nie seine Legersklinik angeht.

00:18:58: Ist nicht du muss er sich selber um den ganzen Schriftkram mit kümmern.

00:19:02: aber da hat sie ihm auch nie das Thema gedreht.

00:19:05: Da sehe ich ihn bei vielen Betroffenen und ich denke Das kann dann manchmal auch die Gefahr im Erwachsen alter sein, dass man dadurch natürlich ganz schön in den psychischen Loch kann rutschen.

00:19:16: Vielleicht war bei mir ein Vorteil, mein Großvater war auch Legas Däniker und er war einer der bekanntesten Augenärzte der Welt nachher.

00:19:24: Es hat Niki Laude operiert zum Beispiel nach seinem Umfall und der hat bis dreiundneunzig als Augenarzt noch gearbeitet, sogar Operationen gemacht mit dreiund neunzig.

00:19:37: Er hat immer gesagt, die Legasthenie habe ich von ihm.

00:19:40: Leider das ganze andere hatte mich nicht von ihm aber er war ja.

00:19:46: darum kannte meine Mutter bereits auch Legasdenie.

00:19:49: also das war schon sehr früher Zeit, Zeit war das bekannt und und das hat er mir vererbt netterweise.

00:19:56: Das

00:19:56: ist ja auch eher manchmal dann etwas Positives zu sehen.

00:19:59: Das muss man ja auch lernen und das stabilisiert dann auch unsere Psyche wenn man sagt okay wir nehmen einfach das Problem mit an Wir können es einfach nicht ändern, dass wir da die Schwierigkeiten haben.

00:20:09: Wir funktionieren eben einfach anders so.

00:20:12: unser Gehirn verarbeitet im Sprache etwas anders als bei den anderen Menschen und wenn man das ihm dann lernt, hat man dann sagt okay Es gibt auch andere Fähigkeiten.

00:20:22: Das ist ja wichtig, wenn man da eben den Fokus lernt.

00:20:26: Es gibt denn nicht nur Lesen und Schreiben.

00:20:28: natürlich ist es wichtig um diese Schwierigkeit doch im Laufe der Zeit weitestgehend zu bewältigen auch in Zeiten der Not einfach klarkommt, das Lesen und Schreiben zu erledigen, Formulare ausfüllen.

00:20:43: Ihm ist beantwortend, wenn man da trotzdem zur Rante kommt.

00:20:45: Natürlich kann man dann sich die Sekretärin irgendwann, wenn ein Unternehmen gegründet hat natürlich auch zulegen, dass vielleicht die Kräfte und Ressourcen auszulagern.

00:20:56: Das kann man machen aber auf der anderen Seite ist es eben wichtig, das auch zu lernen.

00:21:03: Das ist eben, dass nicht alle Menschen gleich sind.

00:21:05: Dass wir unterschiedlich sind.

00:21:07: gerade in unserer mehr leichtungsorientierten Gesellschaft.

00:21:12: Ist es immer noch schwierig sich mit Handicaps zu outen und dazu stehen?

00:21:17: Aber das ist eine enorme Chance!

00:21:20: Und wie hast du denn dann in der Vergangenheit gelernt mit Stresssituationen klarzukommen?

00:21:25: Da musstest du da irgendwelche Skills geben, die du kannst und uns da als Rat geben.

00:21:31: Ich

00:21:31: konnte mit Stress... Und kann jetzt noch mit Stress nicht gut umgehen?

00:21:34: Also so ein Interview, da habe ich eine unruhige Nacht zuvor oder auch sonst... Da bin ich beruhigt, dass es so ist!

00:21:50: Bei uns war, ich nenne das Wegkampferangst.

00:21:53: Also im Wegkampf hatte ich auch, wir hatten ja fünf Disziplinen und eine von uns waren Schießen wirklich den besten Sportpsychologen der Schweiz, der mir das versucht in Metall- und Sportpsycologie zu verbessern.

00:22:07: Der hatte keine Chance.

00:22:08: also mein Kopf war stärker als alle Tricks.

00:22:12: Aber ich habe mich auch nach wieder, wieso muss ich mich verkrampfen aufschießen?

00:22:16: Wenn ich noch vier weitere Disziplinen habe und da habe ich mich halt dann im Pfächten noch mehr verbessert.

00:22:21: Und dort mehr Punkte geholt als am anderen Ort.

00:22:24: Wenn ich jetzt hier Tipps geben würde, wenn alle Stärke verbessern, dann müsstest du definitiv einen anderen suchen weil das ist nicht meine absolute Stärke!

00:22:32: Ich kann einfach nur immer wieder das Gleiche wiederholen setze nicht auf deine Schwächen, setze auf deine Stärken und das ist im Sport halt auch da so.

00:22:40: Ich schieße seit langem nicht mehr.

00:22:42: Die Zeit spielt ja im Prinzip auch für uns Legastheniker.

00:22:46: also ich kann jetzt mittlerweile kann ich einen Brief schreiben, ich kann ins Telefon auf Google irgendwas drücken.

00:22:54: Es setzt mir ein Brief zusammen, wo ich nur davon geträumt hätte früher.

00:22:59: Dass sich so einen mit allen Facetten vom Rechtlichen und mit KI dann jetzt uns so viel geholfen.

00:23:06: Ich glaube du hast Glück dass du jetzt noch Legas Nikos spielst.

00:23:09: In fünfundzwanzig Jahren braucht es dich vermutlich tendenziell eher weniger.

00:23:13: Ich glaub doch!

00:23:16: Weil wir nicht das manuelle denken dürfen von nachlässigen auch das mannelle schreiben nicht.

00:23:21: Das ist brutal aber Irgendwann wird das ganz wegfallen.

00:23:30: Aber es ist trotzdem gut, wenn man vielleicht noch einen geschriebenen Handbrief schreiben kann.

00:23:38: Das stimmt

00:23:40: mir auch wieder bei der mentalen Gesundheit.

00:23:42: Ich war ja im schönen österreichischen Urlaub und ich hatte einfach mal paar Tage am Stück mit der Hand geschrieben.

00:23:50: Das tat mein Gedächtnis.

00:23:51: gut!

00:23:53: Ich habe das heute auch gemacht.

00:23:55: Ich habe ein bisschen aufgeschrieben, was ich will.

00:23:57: Mein Problem ist, ich kann es jetzt bereits nicht mehr lesen weil ich den noch so freut schreibe.

00:24:01: Naja,

00:24:02: ich hab's aber gelandert, weil ich ja doch zum hohen Prozentsatz mit Kindern zu tun habe muss sich das dann leselich schreiben.

00:24:10: Ja.

00:24:11: Das macht dann doch die Erfahrung und gerade wenn man seine Liegerste nie bewältigen will, ist das handschriftliche Schreiben gerade für das Gedächtnis besser als wenn man es so tippt Weil man sich's besser merkt.

00:24:25: Und darum wird das Thema auch bei aller technischer Verbesserung nie ganz wegfallen, dass glaube ich nicht auch in den fünfundzwanzig-dreißig Jahren.

00:24:33: Vielleicht es wird sich verändern wenn wir uns dann mit technischen und manuellen Techniken kombiniert denke ich.

00:24:41: Es wird nicht ganz alles wegfallen ist glaube ich nichts.

00:24:43: Ja da bist du der Fachmanni?

00:24:45: Das hat man dann vor zwanzig dreißig jahren.

00:24:47: oder wo das Internet kam Hat man auch gesagt, es wird so viel wegfallen.

00:24:52: Es fiel doch nicht weg und die Arbeit wurde auch nicht weh, denn das ist gefühlt eher mehr geworden.

00:24:57: Das ist gerade im Punkt.

00:24:58: viele Legas-Däniker sind in handwerklichem Beruf nachher tätig Und ich glaube ein Legas Däniker jetzt zu motivieren ist und da bin ich felsenfest überzeugt dass Kai extrem viele Sachen Leute ablösen wird.

00:25:12: Also

00:25:17: ja

00:25:18: Ein Saniter wird es immer brauchen.

00:25:21: Die WC werden nie mehr verstopft sein, das Handwerk wird plötzlich wieder goldig werden und alle Programmierer und weiß nicht was denken werden in Zukunft vielmehr Schwierigkeiten haben.

00:25:31: Es braucht wieder mehr Fachspezialisten draußen.

00:25:34: Das zeigt sich auch.

00:25:36: Und wir Legastätiker sind tendenziell eher in diesem Berufen tätige.

00:25:40: Ja

00:25:40: oder nein?

00:25:42: Ich gebe dir recht dass die Dendenz so Richtung handwerkliche Berufe oder wo man was Praktisches arbeiten kommt, denke ich mal die werden vielleicht wieder ihr goldenes Zeitalter erleben.

00:25:53: Das würde ich schon sagen, da sehe ich auch die Ständenzen dass so praktische Berufe im Vergleich zum Studium sich doch wieder verändert sich auch hier an der Uni Stadt Dresden.

00:26:02: das beobachte bei den jungen Erwachsen, dass dann doch häufiger auch praktische berufe gewählt werden oder zumindest ins Ingenieurbsberuf vor uns und so weiter und sofort.

00:26:10: Ich denke nicht, dass die KI unser Denken wird ablösen.

00:26:14: Also wir brauchen auch Empathie und so weiter und sofort.

00:26:18: Das wird die KI nie ersetzen können, das glaube ich nicht aber es wird eine wichtige Ergänzung sein.

00:26:25: Ich bin da ganz entspannt, ich habe gar keine Angst vor der KI.

00:26:28: Wir Fachleute oder Experten werden mit diesen neuen Techniken eher besser weil wir schon das Domänenwissen und das Expertenwissen haben und darum kann man dann an Menschen stellen vielleicht aus seinen Fähigkeiten noch einiges unterstützend herausholen.

00:26:44: Die junge Generation, die heute vielleicht zu Beginn zu starten, das höre ich auch von vielen Fachleuten, die haben heute mehr Herausforderungen und Probleme auf Fuß zu fassen.

00:26:56: Das denke ich auch.

00:26:58: Und darum braucht es eben auch da einen gesunden Umgang und eine seelische Stabilität für die Betroffenen.

00:27:08: Darum muss man eher noch mehr das Tabu brechen offen da mit dem Thema, über das Thema zu sprechen.

00:27:17: Gerade auch im Kontext der psychischen Gesundheit weil ich immer wieder auch Kinder und Jugendliche bis hin zum Erwachsenen erlebe dass die ganz schöne schwere psychische Folgen davon getragen haben.

00:27:29: wir sind hier heute in einer besonderen Situation du und Ich uns muss niemand mehr was vormachen Wir müssen niemandem etwas beweisen.

00:27:37: also wir haben schon vieles in unserem Leben in unseren mittleren Alter können bewältigen.

00:27:43: Aber es stehen ja noch viele, viele Menschen da draußen.

00:27:47: Die sich völlig mit dem Thema über Forderfühlen auch Ängste haben wie sie Fuß fassen im Leben und die sollen natürlich auch ermutigt werden, mit ihren Herausforderungen klarzukommen.

00:28:00: Deswegen ist es wichtig so früh wie möglich, sich den Thema zu widmen, auch mit technischen Hilfsmitteln besser klarzukommen Und im Kindesaltern natürlich um möglichst die Schwierigkeiten auch mit einer vernünftigen Handschrift kompensieren zu lernen.

00:28:17: Das geht bei mir einher, die Technik wie das manuelle schreiben.

00:28:22: Also für mich ist kein... ...das handschriftliche Schreiben gehört nicht ins Museum.

00:28:29: Das erlebt momentan eher an meinen Stellen sogar wieder eine Renaissance.

00:28:34: Auch gerade in Skandinavien oder in Australien wo man dann sehr, sehr viel Technik in die Schulen gepackt hat.

00:28:41: Da gehen dann wieder die Schulen eher zurück und sagen das manuelle schreiben ist doch wieder wichtig?

00:28:46: Ja da gehe ich ja schon nicht ganz einig aber zum Teil bestimmt habe.

00:28:52: ich sage jetzt halt einfach ich geht es in einen einfacheren Weg.

00:28:57: also und ich kann nur wenn jemand psychische Probleme hat oder sonst irgendetwas muss man aus diesem Person nicht gerade den Schriftsteller machen

00:29:06: und

00:29:07: dem kann man Ja wirklich sagen, macht dir keine Sorgen.

00:29:12: Ich habe mir eine Sorge gemacht.

00:29:13: was wird aus diesem Jungen?

00:29:15: Kann aus dem etwas werden?

00:29:16: und ich sage einfach jeder Legers-Deniker und da zeigt deine Listen die du auch auf deiner Leger-Sdini Seite hast Was für Berühmtheiten erfolgreich gewesen sind.

00:29:31: Und macht euch als Legers Deniker keine Sorge Denn wenn ihr es lernen wollt gibt es Menschen wie dich der Legasthenie, den Leuten weiter hilft.

00:29:42: Die Möglichkeit gibt es ja.

00:29:44: Verkrampft euch nicht darauf sondern die Technik ist jetzt schon sehr weit.

00:29:50: Macht doch keine Sorgen!

00:29:52: Arbeitet dann euren Problemen Aber macht es nicht zum allergrößten Problem der Welt und dann habt ihr auch später vermutlich auch weniger Sorgen damit, weil ihr euch auf das konzentriert.

00:30:04: Und dann werdet ihr ein super Schreiner oder keine Legasthenika sind sensationelle Programmierer oder irgendetwas.

00:30:12: also von dem her.

00:30:13: macht auch keine Sorgen und arbeite daran, aber schaut es nicht als das ultimativ größte Problem an.

00:30:21: Weil ihr habt noch viel, viel andere Fähigkeiten auf die ersetzen könnt.

00:30:24: Genau!

00:30:25: Und außerdem wird uns die Arbeit nie ausgehen.

00:30:27: Denke ich auch.

00:30:28: Es

00:30:28: wird sich plus einfach verändern in der ganzen Arbeitswelt.

00:30:32: also da gibt's ja schon einige Studien dazu.

00:30:35: Man sollte da keine Sorge haben Der Job geht Aber die Arbeit bleibt hat jetzt erstmal von der Weile das bekannte Wirtschaftswagazin Brandt-Eins, Brandteins jedenfalls als Überstift gehabt.

00:30:48: Und da wurde eben sehr deutlich dass eben das Thema Weiterbühlung immer ein Thema wird sein.

00:30:54: Da bin ich die hundert Prozent deiner Meinung

00:30:57: und da geht man ja davon aus, dass bei rund sechzig Prozent jedenfalls hier in Deutschland, jedenfalls der Mitarbeiter, jedenwas eine Weiterbildung.

00:31:06: Eine Mitarbeiterin wir haben jetzt gerade mit einer neuen Firma ein bisschen mithelfen.

00:31:12: Er hat sich gesagt, ja wann ist der Umbau fertig?

00:31:16: Wann können wir einfach so weitermachen?

00:31:20: Ich habe gesagt dieser Umbauch ist frühestens zwei tausendundfünfundvierzig fertig.

00:31:27: Wenn ich hinzu, die Firma muss auch immer wachsen!

00:31:29: Du musst ununterbrochen, du musst wachsen Es ist nie auch unser Leben, es ist nie irgendwo fertig.

00:31:34: Eine Firma braucht immer einen nächsten Schritt Es gibt nicht eine Zeitpunkt.

00:31:38: und gesagt jetzt kann ich gut Deutsch.

00:31:41: Es geht immer, immer weiter und das ist ein wichtiger Punkt.

00:31:45: Man kann nie einfach sagen jetzt ist alles fertig sondern es kommt immer was Neues, neue Herausforderungen und dem muss man sich stellen und da gehört Weiterbildung zu hundert Prozent.

00:31:55: Also lebenslangs lernen und deswegen will ich auch lebenslangen an meinen Schwierigkeiten arbeiten auch wenn das unbequem ist.

00:32:02: Ich arbeite jeden Tag, eine Stunde habe ich letztes Mal schon gesagt in meinem Englisch.

00:32:07: Jetzt bin ich siebenhundert zwölf Tage ohne Unterbruch jeden Tag am Lernen.

00:32:12: Bin immer noch grott und schlecht.

00:32:14: also wenn du jetzt auf Englische sagst blamierst du mich auf die Knochen hier.

00:32:19: aber trotzdem ich bin dran ich kann jetzt Musik texten verstehe ich langsam.

00:32:22: ein bisschen.

00:32:25: kontinuierlich arbeite ich an dieser Schwächte, weil ich will das lernen.

00:32:29: Aber wenn ich etwas nicht will, dann mache ich es auch nicht mehr.

00:32:31: Ja ja, ich glaube da bist du weiter als ich.

00:32:34: Ganz täuscht!

00:32:35: Dann müssen wir noch mal...

00:32:36: Wir können auf Ende gesprungen und dann wird der Podcast so absoluten Lachnummer, wenn wir jetzt miteinander sprechen.

00:32:43: Nein, das werden wir lieber lassen.

00:32:46: Und es war einfach schön dass du wieder teilgenommen hast und wir werden das vielleicht irgendwann wieder im nächsten Jahr in einer weiteren Sommerfolge So einen anderen Thema, wieder unser Gespräch vertiefen.

00:32:59: Und ich freue mich und bedanke mich bei unseren Gast Andre Armann aus der Schweiz.

00:33:05: Lieben lieben Dank!

00:33:06: Ich danke dir auch Lars und weiterhin viel Erfolg.

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