Wer finanziert eine Lerntherapie?
Shownotes
In dieser Folge spreche ich offen darüber, wer tatsächlich die Kosten einer Lerntherapie übernimmt und warum Eltern oft vor großen Herausforderungen stehen. Ich teile meine langjährigen Erfahrungen mit Krankenkassen, Jugendämtern und anderen öffentlichen Stellen – und erkläre, weshalb die Finanzierung so komplex und undurchsichtig bleibt. Gemeinsam schauen wir auf rechtliche Rahmenbedingungen, Chancen durch Stiftungen und die Rolle der Eigenverantwortung der Familien. Dabei erzähle ich auch, warum staatliche Unterstützung selten ist und wie wichtig es ist, trotzdem nicht aufzugeben. Mein Ziel ist es, Mut zu machen und praktische Wege aufzuzeigen, damit jedes Kind die Unterstützung bekommt, die es verdient.
Legasthenie Coaching - Institut für Bildung und Forschung gUG (haftungsbeschränkt) https://www.legasthenie-coaching.de/
§ 35a SGB VIII (Sozialgesetzbuch Achtes Buch) https://www.gesetze-im-internet.de/sgb8/_35a.html
Ergotherapie https://www.dve.info/patienten/ergotherapie-fuer-kinder
Logopädie
https://www.dbl-ev.de/patienten/was-ist-logopaedie/
Außergewöhnliche Belastungen (Steuerrecht)
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00:00:00: In einer weiteren Folge unseres Podcasts werden wir uns mit dem Thema „Wer finanziert eine Lerntherapie?“ beschäftigen. In den letzten Jahren habe ich immer wieder die Fragestellung oder es treten immer wieder Eltern an uns heran: Wer bezahlt denn nun eine Lerntherapie? Bezahlen es die Krankenkassen oder andere öffentliche Institutionen wie Sozialämter oder Jugendämter? --
00:00:33: In den letzten 20 Jahren, in denen ich als Experte auf unserem Gebiet arbeite, habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen mit dem Thema gemacht. Und da kann man sich immer wieder fragen: **Wer finanziert nun diese Lerntherapie?** Denn diese kostet ja in der Regel auch allerhand. Erstens die Diagnostik oder Förderdiagnostik, die in der Regel nicht kostenfrei umgesetzt wird oder umgesetzt werden kann. Das hat die unterschiedlichsten Gründe, warum das so ist. Das ist schon ein Diskussionspunkt in unserer Fachwelt seit den letzten 50 Jahren, kann man so sagen – seit es auch den Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. gibt, der sich für die Rechte der Betroffenen immer wieder stark gemacht hat. Und zum anderen muss man immer wieder dazu sagen, dass es immer eine schwierige Angelegenheit ist, wie man die Lerntherapien finanziert. Für uns als gemeinnützige Einrichtung ist es klar, dass wir immer wieder versuchen, finanziell schwächere Familien zu unterstützen. --
00:01:54: Natürlich haben wir da auch immer wieder unsere Grenzen, weil wir müssen ja auch unseren Zweckbetrieb am Laufen halten. Aber immer wieder können wir Familien unterstützen, da wir auch immer wieder Familien haben, die auch für ihre Lerntherapie etwas mehr bezahlen, wenn wir ihnen erklären, dass das an anderen sozial schwächeren Familien zugutekommt. Damit haben wir all die Jahre sehr gute Erfahrungen gemacht. Und dann zum anderen kommt immer wieder das Thema über den Paragraf 35a, achtes Sozialgesetzbuch. Hier geht es ja dann um Eingliederungshilfen für seelisch bedrohte Kinder und Jugendliche. Da steht so im 8. Sozialgesetzbuch drin. Dann denken natürlich immer wieder auch die Familien, dass sie dann auch Anspruch darauf haben und dass sie dann eine Lerntherapie erhalten, die auch finanziert wird. Das ist zwar Bundesgesetz, wird aber in jeder Kommune unterschiedlich gehandhabt und auch umgesetzt. Hier haben wir die unterschiedlichsten Erfahrungen in Dresden und Umgebung gemacht. --
00:03:15: Die Chancen der Übernahme einer Lerntherapie werden zwar immer wieder von den Verbänden und vielleicht von politischen Akteuren gefordert. Die Praxis ist natürlich häufig eine andere und auch häufig kein leichter Weg für die Eltern, dass sie dann auch von staatlicher Seite Unterstützung erhalten. So einen hohen Prozentsatz muss man nach der langjährigen Erfahrung dazu sagen: dass die Wahrscheinlichkeit immer häufiger recht gering ist, dass die Familien mit ihren Kindern von der öffentlichen Seite Therapiezuschüsse oder Unterstützung für eine Lerntherapie erhalten. Das hat die unterschiedlichsten Ursachen und Hintergründe. Die kann man hier gar nicht genau ergründen. Wir können nur dazu sagen, dass wir immer wieder Fälle sehen, die normalerweise wirklich von seelischen Behinderungen bedroht sind. Und dass sie unbedingt gerne vom Jugendamt finanzielle Unterstützung erhalten. Aber die Vergabekriterien sind für uns als unabhängige Fachleute nicht immer nachvollziehbar, wie dann eine Förderung gewährt wird. --
00:04:47: Das hat... Es ist eine sehr komplexe Sache, weil die Kinder müssen dann wirklich erstmal medizinisch untersucht werden von Ärzten oder Amtsärzten, und das muss wirklich nachgegangen werden, ob wirklich eine Bedrohung einer seelischen Behinderung vorhanden ist. Was richtig ist, das kommt immer wieder. Vielleicht bei 30–40 % der Fälle ist es wirklich der Fall, dass dann manche Kinder vielleicht seelische Probleme davontragen, weil sie aus unterschiedlichsten Gründen benachteiligt sind – vielleicht durch soziale oder andere Benachteiligungen, wo dann die Kinder auch wenig Unterstützung und Förderung erhalten. Trennungskinder oder durch Vernachlässigung. Es gibt ja alle möglichen Dinge, warum Kinder dann überhaupt erst mal über den § 35a Unterstützung erhalten. Und zum einen sind auch die Kriterien für uns als externe Fachleute nicht zugänglich und verständlich, warum man oder wie man dann die Gelder bei den Familien gewährt. --
00:06:08: Es gibt natürlich immer wieder auch Einzelfälle, wo dann für die Familien der Zugang zu einer spezialisierten Lerntherapie möglich ist durch die Eingliederungshilfe. Das ist auch von Behörde und Landkreis sehr verschieden, wird auch unterschiedlich gehandhabt. Zum einen sind verschiedene Institutionen bei den Jugendämtern gelistet, wo dann meistens auch die Lerntherapien an die Fachleute verwiesen werden und dann häufig dann nur die gelisteten Fachleute erhalten dann die Eingliederungshilfen über den § 35a. --
00:06:54: Das ist eine recht intransparente Vergabe, rein rechtlich gesehen. Ich bin natürlich auch kein Jurist, aber ich finde das jedenfalls sehr komisch. Eigentlich sollten die Familien immer sich dann den Dienstleister oder das Hilfsangebot auswählen können. Und das übernimmt dann auch das Jugendamt oder die Sozialbehörde. Das wäre ein viel seriöserer und besserer Weg. Aber all die Jahre sehe ich da sehr viel Intransparenz, wie das vergeben wird und wie die Fachleute da auch ausgewählt werden. Wir haben schon ganz praktisch auch immer wieder von den Behörden und Jugendämtern oder Sozialämtern Familien gehabt, die dann auch Unterstützung erhalten haben, sei es Diagnostik auch im Jugend- und Erwachsenenalter. Das haben wir immer wieder erlebt, was auch sehr positiv ist, wo dann auch die Behörden ganz pragmatisch mit der Thematik umgehen. --
00:08:08: Da bekommen wir immer wieder auch die Rückmeldung von Familien, die uns dann immer wieder sagen: Ja, wir wurden zum Beispiel mindestens anderthalb Stunden von der Behörde bearbeitet – oder hat die Behörde uns eingeredet, dass wir davon ablassen sollten, Geld zu beantragen? Oder dann hatten wir erst neulich eine Familie, wo das Kind gravierende Schwierigkeiten hatte. Es besuchte schon eine LAS-Klasse. Und es hatte eindeutige Ängste oder psychische Probleme. Hatte auch einen schwierigen Kontext in der Familie. Die Beantragung wurde jedoch von uns nicht stattgegeben, weil das Kind einfach so gut sozial eingebunden war in die Familie. Also die Kriterien, wie man die Kinder über den § 35a unterstützt und fördert, ist für mich als unabhängiger Experte nicht ganz nachvollziehbar. Diese Gesetzgebung ist schon recht alt und müsste natürlich dringend reformiert werden. --
00:09:32: Aber ob da langfristig sich im Bereich für die Betroffenen etwas tun wird, ist eher unwahrscheinlich. Und dann komme ich noch zu dem Punkt des Themas der Krankenkassen. Schon seit den späteren 70er-Jahren sind die Lerntherapien im Allgemeinen aus dem Heilkatalog der Krankenkassen nicht aufgeführt, weil es pädagogische Therapien sind und pädagogische Therapien sind keine medizinischen Therapien und werden auch von keiner Krankenkasse übernommen. Und das wird sich auch voraussichtlich nicht ändern. Wir kennen die Situation der Krankenkassen und des Gesundheitssystems. Hier kann man kämpfen, wie man will. Hier wird es keine Übernahme für eine spezialisierte Lerntherapie geben. Es gibt höchstens Logopädie oder Ergotherapie bis zu einem gewissen Maße, die von den Kinderärzten verschrieben werden. Diese sind sehr unterschiedlich in ihren Wirkungen. Wir machen auch sehr gute Erfahrungen, gerade in der Grob- und Feinmotorik oder Konzentrationsleistung der Kinder, wo es gute Ergotherapeuten gibt, wo auch die Kinder gute Fortschritte machen. Und im Bereich der Logopädie: Nach Schätzung gehen heute 30–40 % der Kinder zum Logopäden aus unterschiedlichen Gründen. Die wenigsten haben wirklich signifikante starke Auffälligkeiten in der sprachlichen Entwicklung. Warum diese dann zum Logopäden müssen, das hat die unterschiedlichsten Ursachen. Hier in unserem Kontext kann es natürlich sein, dass manche Kinder gerade in der frühkindlichen Entwicklung eine langsamere Entwicklung vollzogen haben und deswegen haben sie auch in ihrer sprachlichen Entwicklung eine verzögerte Entwicklung, die sich dann auch in der Aussprache und in der ganzen Schriftsprachentwicklung im Grundschulalter auswirken können. Warum dann manche Kinder bei Aussprachfehlern und Lautverwechslungen dann spezialisierte logopädische Therapien bekommen oder bei Stottern oder Mutismus, wenn die Kinder dann sehr spät anfangen zu sprechen – einem dritten Lebensjahr oder ab zweieinhalb Jahren dann so richtig. Das sind dann wirklich medizinisch angezeigte Entwicklungsverzögerungen der Sprache. Hier ist es auch wichtig und sinnvoll und richtig, dass die Kinder dann auch Unterstützung erhalten durch logopädische Betreuung und Behandlung. Hier gibt es sehr gute Entwicklungen und Fortschritte auch für die Kinder. Das machen wir alle Jahre. Damit machen wir gute Erfahrungen. --
00:12:44: Und wie ich euch bisher die ganze gesetzliche Situation dargelegt habe, kann man sich vorstellen, dass zum hohen Maße leider das Thema Lerntherapie und spezialisierte individuelle Förderung privat getragen werden muss. Immer wieder gibt es auch die Möglichkeit – ich bin kein Steuerexperte und kein Steuerfachmann –, wenn dann Kinderärzte eine lerntherapeutische Intervention bei den Kindern empfehlen, dass diese dann und vielleicht noch mit einer medizinischen Diagnostik einhergeht, dass diese dann auch als außergewöhnliche Belastung beim Steuerberater geltend gemacht oder in der Einkommensteuer berücksichtigt werden können. Aber hierzu kann ich nichts im Detail sagen, da ich kein Steuerrechtsexperte bin. Hier müssen dann die Eltern im Detail genauer mit ihrem Steuerbüro oder Lohnsteuerhilfeverein sprechen oder mit ihrem Steuerberater. Der kennt sich dann im Detail genauer aus mit der außergewöhnlichen steuerlichen Belastung. Hier muss man dann genauer sprechen. Dann im Punkt Finanzierung gibt es auch immer wieder Stiftungen und verschiedene einzelne Institutionen, die benachteiligte Familien unterstützen. Das tun wir all die Jahre auch immer wieder und versuchen unser Bestes zu geben. --
00:14:26: Hier kann man mit Sicherheit diskutieren, was das Thema Chancengleichheit in unserem Bildungswesen oder unserer Gesellschaft ist. Ich habe bisher mir da schon sehr, sehr den Kopf zerbrochen und ich habe keine Antwort dazu, weil das immer Bildungspolitik, Sozialpolitik ist. --
00:14:49: Und wie sich das langfristig entwickeln wird, weiß man nicht. Wie wir immer wieder gegenwärtig die Diskussion hören, ist ja das Thema Sozialpolitik und Gesundheitspolitik und Bildungspolitik immer wieder auf der Agenda der Politik. Da kann man nur hoffen, dass man auch die nachwachsenden Generationen mit dem Blick hat, dass diese auch Unterstützung und Förderung erhalten. Wie sich das in den nächsten 20, 30 Jahren entwickeln wird, weiß man nicht – und ob die finanziellen Haushalte dazu in der Lage sein werden. Sehr wahrscheinlich wird das über das Gesundheitswesen, die Krankenkassen auf lange Sicht eher unmöglich sein. Auch wenn dafür sich die Selbsthilfeverbände immer wieder stark machen, dass eine Lerntherapie oder Legasthenie-Therapie über die Krankenkassen finanziert wird, eben gerade über den Paragraf 35a des achten Sozialgesetzbuches, wo die Kinder einen psychischen Schaden davontragen haben müssen, bevor sie überhaupt eine Lerntherapie erhalten können. Das ist nach meiner Meinung eher sehr kritisch zu sehen, dann ist es schon recht spät, wenn die Kinder einen seelischen Schaden davontragen haben aufgrund ihrer Probleme. Dann sollen sie erst dann irgendwelche staatliche Unterstützung erhalten. Diese Thematik sehe ich eher als sehr, sehr kritisch und aus ethischen Gründen natürlich sehr fragwürdig. Sicherlich sollen Kinder, die sozial benachteiligt werden, unbedingt Unterstützung und Förderung erhalten. Wie man das lösen kann, habe ich dazu keine Antwort. Ich will einfach nur die Eltern ermutigen, dass sie alle möglichen Hilfen und Wege finden, das Kind vor einer seelischen Behinderung zu bewahren. --
00:17:03: Und dann muss man immer wieder auch an die Eigenverantwortung der Eltern appellieren, dass sie natürlich auch selbst das Bestmögliche tun, dass die Kinder unterstützt werden und dass die Kinder auch Hilfe erhalten. Wenn es eben darum geht, dass eine Lerntherapie privat finanziert werden muss, dann sollte man das auch tun, denn das ist die beste Prävention vor möglichen psychischen Erkrankungen. --
00:17:37: Auch wenn man immer wieder das Thema Eigenverantwortung wegschieben möchte, dass immer die Schulen die Verantwortung übernehmen müssen oder das Gemeinwesen. Ich denke mal, ein goldener Mittelweg ist hier richtig. Die Verantwortung als Familie und als Eltern sollte schon im Hauptfokus liegen. Und wenn das gar nicht funktioniert, sollte man mit Institutionen sprechen oder sich Beratungen einholen oder eben die gemeinnützigen Einrichtungen ansprechen, ob es nicht andere Finanzierungsmöglichkeiten gibt. Diese Chance sollte jede Familie nutzen, dass das Kind gerichtet und individuell gefördert werden muss. --
00:18:39: Hier würde es wahrscheinlich auf lange Sicht echte Veränderungen oder Verbesserungen geben, da bin ich eher skeptisch. Was wahrscheinlich eher der Fall sein wird, ist, dass sich die staatliche Seite aus vielen Dingen eher zurücknehmen wird, weil sich sowieso vieles nicht mehr finanzieren lässt aufgrund der hohen Verschuldung. Hier kann man diskutieren, ob das gerecht ist oder ungerecht ist. Ich bin der Meinung, der Fokus sollte immer sein, das Kind zu unterstützen. Und wenn mir die staatliche Seite nie helfen kann, muss ich selbst tun oder mir Hilfen anderswo suchen. Ich weiß, das ist ein ernstes Thema, mit dem ich mich schon viele, viele Jahre herumgeplagt habe und schon überlegt habe, wie man das lösen kann. Man wird es einfach nicht lösen. Ich kann nur an euch Eltern und Betroffene appellieren: **Übernehmt Verantwortung für euer Kind und euer Leben.** Dann wird man auch vorankommen. Auch wenn das manchmal schmerzhaft und unbequem ist. Ich habe es selbst erlebt. Ich habe das Glück gehabt, Mentoren zur Seite zu haben, die mich unterstützt und begleitet haben – also ein soziales Netzwerk. Und so konnte ich dann Stück für Stück lernen, die Schwierigkeiten zu bewältigen. Denn das zählt: Ein Netzwerk, das es auffängt und unterstützt. --
00:20:09: Und so sind auch wir als Sozial-, als Zivilgesellschaft gefordert, die Schwächeren in unseren Familien und in unserer Gesellschaft zu unterstützen. Das obliegt uns allen in der Gesellschaft. Ich bin immer der Meinung: **„Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest.“** Und das bringt Glück und Zuversicht, wenn man sich in andere Menschen investiert. Und ich hoffe, ich konnte euch etwas Ratschlag und Mut machen. Und ich hoffe, dass ihr als Eltern nicht den Kopf hängen lasst, wenn es gerade in der Finanzierung der Lerntherapie keine richtigen Antworten gibt. **Nehmt allen Mut zusammen und lasst euch von Familien, Freunden und anderen Fachleuten und Institutionen helfen.** Und ich würde nie sagen, dass die da oben immer dran schuld sind. Ich würde einfach mein Möglichstes, Bestes geben. Und allen Mut zusammennehmen, dass es meinem Kind und der Familie besser geht. Ich wünsche euch viel Erfolg und ich freue mich, wenn euch der Podcast gefällt und wir freuen uns über ein Like. Tschüss, bis bald!
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